Hintergründe zur Konzertreihe

„Nightingale natur|kultur“ ist eine junge und im Chiemgau beheimatete klassische Konzertreihe, die dem Publikum abseits des gängigen Konzertbetriebs unmittelbare Hörerlebnisse auf höchstem musikalischem Niveau bietet. Dabei ist es das zentrale Anliegen der Reihe, die Verbindung von Natur und Kultur in musikalischer Form auszudrücken.

Im Jahr 2017, von dem in Prien am Chiemsee aufgewachsenen Bariton Thomas Schütz gegründet, führte der natürliche Gesang der Nachtigall zur Grundidee der Konzertreihe. Diese rückt die menschliche Singstimme ins Zentrum der Nightingale-Konzerte. Mit jährlich rund sechs Liederabenden bzw. Kammermusikkonzerten präsentiert die Reihe musikalische Höhepunkte an außergewöhnlichen Konzertorten rund um den Chiemsee. Sie setzt stets auf ausgeprägte Konzertkonzepte und auf eine starke inhaltliche Verbindung zwischen den Konzertprogrammen und den jeweiligen Konzertorten:

Sei es Franz Schuberts „Winterreise“ mit vorausgegangener Wanderung auf das Hochgernhaus (Marquartstein), der Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ im Wertstoffhof der Gemeinde Prien, ein Liederabend rund um die Thematik „Wasser“ in den Schiffshallen der Chiemsee-Schifffahrt, oder ein mittelalterliches Konzert auf original historischen Instrumenten, dargeboten in den drei unterschiedlichen Konzerträumen Kirche, Konzertsaal und Weinstube. Die Nightingale-Konzerte bieten Podium für international renommierte Künstler, wie Startenor Christoph Prégardien und Sopranistin Charlotte Margiono, den weltberühmten Klezmer-Klarinettisten Giora Feidman und den gefeierten Mandolinisten Avi Avital, als auch für aufstrebende Musiker*innen aus der Region.

Beheimatet ist die Reihe in ihrem „Nest“ beim Hirzinger in Söllhuben. Der Traditionsgasthof, auf den malerischen Chiemgauer Hügeln gelegen, hat vor Jahren den ehemaligen Heuschober zu einem Konzertsaal umgebaut, der ausschließlich aus Hölzern und natürlichen Materialien errichtet wurde. Der Saal zählt heute zu den akustisch besten Konzerträumen in der Region.